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Mitteldeutschland

Region Mitteldeutschland

 

Pilgerzentrum Reinhardsbrunn

 

Der Verein 'Kirche und Tourismus' entwickelt in Reinhardsbrunn, 99894 Friedirchroda, ein neus Pilgerzentrum. Bis 1525 befand sich hier das Hauskloster der Thüringer Landgrafen und ihre Grablege. 1228 hat Elisabeth von Thüringen ihren Mann im Hausklkoster bestattet, Wunder an seinem Grab begründeten eine lebhafte Wallfahrtstradtion. Heute führen zahlreiche Pilgerwege durch Reinhardsbrunn (Benediktinerpfad, Via porta, Lutherweg, Elisabethpfad, Westthüringer Klosterroute, Via Romea).

Näheres unter www.kirche-und-tourismus.de

Pilgerzentrum Reinhardsbrunn

 

VIA PORPHYRIA

 

-Es begann alles mit den Fragen – Warum pilgern heute Menschen? – Warum suchen die Kirchen eine Verbindung zum Tourismus?

Menschen zog und zieht es hinaus. Immer wieder. Es ist etwas Geheimnisvolles um den ständig wiederkehrenden Wunsch, weg zu gehen und um den immer neuen Reiz, einfach einmal an einem anderen Ort zu sein: „Man ist nie zufrieden dort, wo man ist.“  Aus diesem Geheimnis, aus diesem Reiz entspringt auch der moderne Tourismus in all seiner

Vielfalt und von daher liegt allem Tourismus eine spirituelle Dimension inne. Beim Pilgern ist nicht ein Ziel erreichen die Hauptsache, sondern schon - das auf dem Weg sein – ist das Erlebnis. Wir kommen an einen anderen Ort – der Weg soll uns unser Leben zeigen.

-Dann ging es mit der Frage weiter – Warum ein neuer Weg in eurer Region?

Wenn wir auf der „Via Porphyria“ pilgern, begegnen uns zahlreiche sakrale Bauwerke. Dort finden wir Orte der Stille an denen wir die Gedanken vertiefen können, die uns unterwegs beschäftigt haben. Die Stille macht uns frei für die eigenen Gedanken und wir steigen für ein paar Tage aus - aber die Welt dreht sich weiter. Wir erkennen: Ich bin gar nicht so wichtig! Was zählt in meinem Leben?  Wir lernen Geduld – auch langsam kommt man dem Ziel näher. Neben den vielen Kirchen, von denen ja jede seine eigene Geschichte und Besonderheit hat, kann der Pilger die Chance nutzen, die verschiedenen Epochen der industriellen Entwicklung kennen zu lernen. Die Besonderheit der Region, von der auch der Name des Pilgerweges abgeleitet wurde, findet der Pilger auf dem Rochlitzer Berg. Der rote Porphyr prägt seit vielen Jahrhunderten das Gesicht der Region. Auch trifft der Pilger bei seiner Reise auf die verschiedensten Industriedenkmäler, die ihm deutlich machen, welche Aktivitäten die Vorfahren unternommen haben, um ihr Leben zu gestalten. Dazwischen genießt der Pilger reizvolle Landschaften wie das Mulden- und Chemnitztal, ausgedehnte Wälder und Anhöhen mit sehr schöner Fernsicht.

-Wie kommt der Pilger an Informationen?

Zunächst ist der Besuch der Internetseite www.via-porphyria.de zu empfehlen. Hier findet der Interessent alle wichtigen Daten zu Ansprechpartner und wichtigen Terminen.